Am Freitag ging es abends an den Barniner See. Kurz nach diesem setzten wir in die Warnow und los ging die Tour bis nach Schwaan. Super Wetter und ein Fluss den ich so nicht erwartet hätte. Im anspruchsvollem Teil bis Vorbeck waren wir ganz alleine, keine Touristen und kaum Siedlungen. Dafür aber Kurven, Steine, Wälder, Baumhindernisse und Stromschnellen.
Die Landschaft wechselte zwischen Wiesenfluss und Durchbruchstal – und das mehrmals. Alle 10km gab es eine Gleitsohle (Stromschnelle mit Höhenunterschied) oder ein Wehr.
Den ersten Abend übernachteten wir auf einer Koppel im nirgendwo, den zweiten in Bützow auf dem Kanu Camp Zeltplatz (sehr nett!).
Die Morgende waren durch den starken Bodennebel sehr spektakulär. Eisvögel und Reiher begleiteten uns den ganzen Weg.
Ab Vorbeck trafen wir auf einige Kanuten, welche aber erbarmungslos langsam waren. Das Durchbruchstal war nach dem sehr schönen Oberlauf etwas enttäuschend und klein, was durch die Masse an Touristen verstärkt wurde. Von Eikhof nach Bützow und weiter nach Schwaan war es wieder sehr einsam und ruhig, was sicher auch an den Tageszeiten (Samstag in der Abenddämmerung und Sonntag vor 10Uhr) lag.
Insgesamt waren es ca. 90 km. Die Boote haben etwas gelitten. Mein Eigenbau GFK Kajak wurde oft extrem verformt und zeigt auch einige Delaminationen, aber die Teilung hat gehalten! Ich bin zufrieden – es wurde ja zum Paddeln gebaut!











